Medienkompetenz
Aneignungskompetenz:
... die Fähigkeit zu einer kritischen Bewertung der Angebote und Dienste, der funktionalen, normativen und emotionalen Kriterien, Kenntnisse über Angebotstypen, Genre, technische und ästhetische Gestaltungs- und Manipulationsmöglichkeiten.
Verarbeitungskompetenz:
... Fähigkeiten, auf die Anforderungen der Informations- und Mediengesellschaft flexibel und angemessen reagieren zu können.
Gestaltungskompetenz:
... Einsichten und Erkenntnisse für die diskursive Bewältigung auftretender Probleme und Risiken der Informationsgesellschaft.
Nutzungskompetenz:
... Fähigkeiten, sich unter bestimmten Bedingungen bewußt für oder gegen bestimmte Inhalte, Angebote, Anwendungen zu entscheiden.
Symbolorientierte Medienpädagogik
Eine wahrnehmungs- bzw. Symbolorientierte Medienpädagogik hilft Bildkompositionen und damit Medien zu erkennen und zu „dekodieren“. Jugendliche lernen zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Sie erweitern ihr Sinnesvorstellungen. Symbolorientierte Medienpädagogik schult die Wahrnehmung und die Kompetenz mit dem Umgang mit symbolischen Botschaften in Medien.
Das Erkennen der Bedeutung von Symboliken in Medien hilft die aktuelle Lebenswelt zu reflektieren, vermittelt neue Wahrnehmungspotentiale und neue differenzierte Sichtweisen, die Stärkung der eigenen Identität und des eigenen Selbst.
Selbst produzierte Medien wie beispielsweise Videoclips, Fotos, etc. sind Teil des Aneignungsprozesses über die eigene Wirklichkeit.
Durch Medienpädagogik und Medienerziehung werden vor allem Medienkompetenzen für den aktiven, selbstbestimmten Umgang mit vorhandenen und neuen Kommunikationsmitteln und -formen vermittelt.
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